Das Jahr ist zwar schon ein paar Tage alt, aber die Entwicklungen der letzten Tage und Wochen mit den scheinbar nicht enden wollenden, weltweiten Krisen veranlassen mich an dieser Stelle doch mal einen Ausblick zu wagen, wie sich der Immobilienmarkt in naher Zukunft in unserer Region entwickeln wird.

Die Corona-Pandemie scheint sich allmählich dem Ende zu nähern, bzw. man hat inzwischen das Gefühl, dass es zu einer Normalität geworden ist. Bisher hat diese Gesundheitskrise auf den Immobilienmarkt nur sehr geringe Auswirkungen gehabt, von wenigen, bedauerlichen schicksalhaften Einzelfällen abgesehen. Die Preise sind sogar weiter gestiegen, ein Preisrückgang ist ausgeblieben.

Mit größerer Besorgnis muss man die aktuelle Entwicklung in der Ukraine betrachten. Dieser Krieg hat schon nach wenigen Tagen zu sehr deutlich erkennbaren, wirtschaftlichen Verwerfungen geführt, deren konkreten Auswirkungen auf den Immobilienmarkt derzeit noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden können.

Ebenfalls zu berücksichtigen bei einem Ausblick sind die hohe Inflation (welche zumindest mittelfristig zu steigenden Zinsen führen wird), die extrem gestiegenen Heiz- und Energiekosten sowie die massiven Erhöhungen der Baupreise in den letzten Monaten.

Gesamtwirtschaftlich sind am Immobilienhimmel deutlich mehr dunkle Wolken erkennbar. Doch wie sieht es in Gera und Umgebung aus? Dazu mehr im nächsten Immotipp.

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