pdf Einfamilienhaus – Jetzt verkaufen? (2) (1.73 MB) Unmittelbar nach der Fertigstellung des 1. Teils dieser Immotipp-Serie las ich bei Facebook in einer Gruppe für Makler, dass ein Kollege in Berlin mitteilte, dass die Banken, ein die dieselbe Immobilie nicht mehr wie vor 3 Monaten mit 600 TEUR, sondern nur noch mit 500 TEUR bewerteten. Gleiches wurde von einem Kollegen aus Stuttgart berichtet. Ein anderer Kollege sagte, dass Mitarbeiter aus dem Bereich Automotive plötzlich kein Geld mehr bekamen. Dies könnte meine Vermutung aus dem letzten Immotipp, dass die Banken vorsichtiger werden, bestätigen.

Für Unsicherheit sorgt auch die aktuelle Corona-Entwicklung: die Infektionszahlen steigen, ein zweiter (Teil-)Lockdown wurde verkündet. Letzte Woche ist uns dann erstmalig ein bereits zugesagter und vorbereiteter notarieller Kaufvertrag geplatzt, weil der Käufer von seinem Arbeitgeber eine Kündigung wegen der Corona-Pandemie erhalten hat. Auch die Anzahl der Eigentümer, die wegen der aktuellen Situation verkaufen wollen erhöht sich.

Wirtschaftliche Corona-Fälle haben wir zwar immer noch nicht, es wird aber aus meiner Sicht nicht mehr lange dauern. Die Banken haben aufgrund staatlicher Hilfen Darlehensraten unkompliziert stunden können. Doch dauerhaft wird diese Maßnahme wirtschaftliche Schwierigkeiten der Darlehensnehmer nur abmildern, nicht verhindern können. Es ist davon auszugehen, dass in näherer Zukunft mehr Objekte auf den Markt kommen werden.

 

pdf Download dieses Tipps (1.75 MB)