Im letzten Immotipp bin ich auf den häufigsten Fehler beim privaten Immobilienverkauf eingegangen, den falschen Verkaufspreis. Aber nicht nur ein zu niedriger Preis führt zu Schaden, sondern auch ein viel zu hoch angesetzter Preis.

Häufig stelle ich bei Terminen, in denen es um die Bewertung des realistischen Verkaufspreises geht, die Frage, für welchen Preis ein Objekt, welches nachweislich 100.000,-- € wert ist, angeboten werden müsste, um den bestmöglichen Verkaufspreis zu erzielen. Die Antwort, die ich am häufigsten zu hören bekomme, ist 120.000,-- €, mit der Begründung: „Runter gehen können wir immer noch …“. Aber genau diese Vorgehensweise ist diejenige, die nachweislich nach längerer Vermarktungszeit den niedrigsten Kaufpreis erzielt. Eine Studie hat belegt, dass in diesem Fall nach 372 Tagen Verkaufsaktivitäten nur 84.000,-- € Kaufpreis erzielt werden (beides Durchschnittswerte). Selbst bei einem Angebotspreis von 105.000,-- € werden nur 96.000,-- € erzielt.

Doch bei welchem Preis wird das beste Ergebnis erreicht? Das Ergebnis wird Sie überraschen, ich verrate es Ihnen gerne. Rufen Sie mich an!

In der Praxis erlebe ich es immer wieder, dass Eigentümer mit einem konkreten Kaufinteressenten zu mir kommen. In solchen Fällen rate ich zum sofortigen Verkauf, wenn der im Raum stehende Kaufpreis aus meiner Sicht nicht weiter erhöhbar ist. Dies gebietet die Seriosität und wurde von mir schon mehrfach so praktiziert, denn Ehrlichkeit währt am längsten.

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