Die Frage des letzten Immotipps war, ob die Immobilienpreise weiter steigen oder ob wir den Gipfel inzwischen erreicht haben. Schauen wir uns die wirtschaftlichen Rahmendaten an:

In den letzten Wochen und Monaten wurde in der Öffentlichkeit immer häufiger davon gesprochen, dass eine Rezession bevorsteht, bzw. beginnt. An der Börse haben unter anderem genau diese Ängste die Kurse zum Jahresende massiv in die Knie gezwungen. Das Wirtschaftswachstum hat sich verlangsamt, die Arbeitslosigkeit ist auf einem historischen Tiefststand.

Das Zinsniveau in Deutschland ist weiterhin sehr niedrig, in den USA sind die Zinsen aber bereits angestiegen. Ende März droht ein ungeregelter Brexit von Großbritannien; Italien und Griechenland stehen weiterhin kurz vor der Staatspleite. Mit China droht eine Ausweitung des Handelskrieges, das Verhalten von Nordkorea ist weiterhin nicht zuverlässig einschätzbar.

Aus der Aufzählung dieser Informationen ergibt sich eine Menge von Unsicherheiten, die ich in dieser extrem geballten Form bisher nicht erlebt habe. Die Risiken sind aus meiner Sicht so hoch wie noch nie, aber Immobilien sind in wirtschaftliche Notlagen bisher immer eine gute Investition gewesen.

Sicherlich sind die Immobilienpreise derzeit höher als noch vor einigen Jahren. Ich würde aber noch immer nicht von einer Immobilienblase sprechen, solange man bei Investitionen einen kühlen Kopf behält, ein wenig rechnet und nicht jeden beliebigen Preis bezahlt.

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