Wenn es etwas gibt, was uns immer wieder intensiv beschäftigt, dann sind es die Gespräche über den realistischen Verkaufspreis. Die Ausgangssituation ist schnell erläutert: Der Käufer will wenig Kaufpreis zahlen, der Verkäufer aber sehr viel Geld bekommen. Eine Tatsache, die immer wieder zu längeren Diskussionen mit den Eigentümern führt, weil für uns nur Immobilien im Vermarktungsauftrag interessant sind, die sich auch tatsächlich verkaufen lassen. Zwei Beispiele aus unserem Alltag:

Da war zunächst die Immobilie, die ein Kollege für einen Preis zum Verkauf angeboten hat, die bei fast dem doppelten des realistischen Marktpreises lag. Die aufgerufene Höhe war sicherlich der Wunschpreis des Eigentümers, den der Makler ohne Widerspruch übernommen hat. Verkauft hat er die Immobilie aber nicht. Durch Beobachtung wissen wir, dass sie erst nach über einem Jahr von jemand anderen für einen Preis verkauft wurde, der über 10 % unter dem realistischen Wert der Immobilie lag. Der Eigentümer hat Zeit und Geld verschenkt.

Da war als zweites die Immobilie, die von uns zum nachweisbaren, aktuellen Marktwert mit professionellen Vermarktungsinstrumenten, tollen Fotos und Texten angeboten wurde. Innerhalb von 2 Wochen hatten wir derart viele Kaufinteressenten, dass wir zum Schluss den Kaufvertrag für einen Kaufpreis abgeschlossen haben, der bei 130 % des Marktwertes lag. Der Eigentümer konnte den schnellen Geldeingang sehr gut gebrauchen.

Was wäre Ihnen lieber gewesen?

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