Mit großer Freude durfte ich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder feststellen, dass sich der Immobilienmarkt in Gera in einem guten Fahrwasser befindet. Die Nachfrage in fast allen Marktsegmenten nimmt kontinuierlich zu, was zu schnelleren Abschlüssen und zu leicht steigenden Preisen führt. Waren beispielsweise Eigentumswohnungen vor einigen Jahren noch nahezu unverkäuflich, ist die Nachfrage gerade in diesem Bereich stark angestiegen. In Teilmärkten wie z. B. bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern entwickelt sich auch Gera immer mehr zu einem Verkäufermarkt, d. h. die Bedingungen für Kaufverträge werden zunehmend vom Verkäufer bestimmt.

Diese Entwicklung ist neben der gesamtwirtschaftlichen Lage und dem aktuellen Zinsniveau im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass in den Leuchtturmstädten (in Thüringen Erfurt, Jena und Weimar) entweder keine Angebote zu finden sind oder Preise verlangt werden, die vom Markt nicht mehr aufgenommen werden. Deshalb suchen immer mehr Kapitalanleger in den sogenannten B-Standorten (hierzu gehört in Thüringen Gera) nach geeigneten Immobilieninvestitionen. Immer öfter können wir auch feststellen, dass Menschen, die in Jena arbeiten mit ihrem Wohnwunsch nach Gera ausweichen, weil die Preise z. B. in Jena Höhen erreicht haben, die für Normalverdiener nicht mehr zu bezahlen sind.

Es macht derzeit sehr viel Freude in einem Markt zu agieren, bei dem eine gesunde Nachfrage auf ausreichend Angebot ohne Preisübertreibungen trifft. Der Immobilienmarkt in Gera ist gesund. Das ist gut für Verkäufer und Käufer.

  pdf Dowload dieses Tipps (196 KB)