Immotipp 276-278: Immobilien als Geldanlage

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Peter Vierheilig

Geschäftsführer

Schon seit längerer Zeit bekommt man bei der Bank für Geldanlagen nahezu keine Zinsen mehr. Noch schlimmer, sogar Strafzinsen drohen. Deshalb überlegen immer mehr Personen über eine Geldanlage in Immobilien nach. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern ist auch in Gera sehr deutlich spürbar angestiegen. Doch lohnt sich eine solche Geldanlage überhaupt?

Ich halte es für sehr wichtig, zuerst auf die Unterschiede zwischen einer Geldanlage bei der Bank und einer in einer Immobilie hinzuweisen. Bei der Bank ist vorher bekannt, welche Zinsen ich erhalte und wann ich meinen Anlagebetrag zurückgezahlt bekomme. Bei einer Immobilie investiere ich einen Geldbetrag in einen Sachwert, ohne vorher die genaue Rendite zu kennen. Das eingesetzte Kapital erhalte ich nur dann zurück, wenn ich den Sachwert wieder veräußere. Zu welchem Preis ein Verkauf gelingt, kann zum Zeitpunkt des Erwerbs häufig nicht zuverlässig eingeschätzt werden. Aus dieser kurzen Beschreibung wird sofort ersichtlich, dass eine Geldanlage in Immobilien ein deutlich komplexer Sachverhalt ist, der häufig auch mit größeren Risiken verbunden ist. Aber genau dort liegen auch die Chancen auf eine deutlich höhere Rendite als bei aktuellen Bankanlagen. Wichtig ist, alle Risiken zu erkennen und zuverlässig einzuschätzen.

Tipp: Immobilien versprechen derzeit eine höhere Rendite als Geldanlagen bei Banken. Allerdings sollten Sie die damit verbundenen Risiken beachten.

Wenn man sich für eine Geldanlage in Immobilien entschieden hat, stellt sich zunächst die Herausforderung, die richtige Immobilie zu finden. Hierzu gilt es zuerst nachfolgende Fragen zu beantworten: Welche Art von Immobilie erwerbe ich denn? Ein Grundstück, eine Eigentumswohnung oder ein Mehrfamilienhaus?

Beim Erwerb eines Grundstücks (Bauland, Ackerfläche oder Wald) bestehen in der Regel sehr klar überschaubare Risiken. Allerdings werden meist nur sehr geringe oder gar keine laufenden Erträge erwirtschaftet. Bei derartigen Anlagen wird in der Regel auf die Wertsteigerung spekuliert. Ob diese tatsächlich eintritt, lässt sich aber sehr häufig nicht zuverlässig einschätzen.

Anders sieht es beim Kauf einer Eigentumswohnung aus. Hier werden fortlaufende Erträge bei gut erkennbaren Risiken erwirtschaftet. Die Risiken bestehen im Wesentlichen aus der Zahlungsmoral des Mieters, übersehenen Instandhaltungsmaßnahmen und Problemen bei der Verwaltung. Diese lassen sich aber meist durch die Einsicht in die entsprechenden Verwaltungsunterlagen schnell erkennen. Wie Sie beim Erwerb einer Eigentumswohnung vorgehen, um bestehende Risiken möglichst auszuschließen, lesen Sie in unseren bereits veröffentlichten Immotipps 84 bis 88, die Sie auf unserer Homepage gerne nachlesen können. Auf Wunsch schicken wir Ihnen diese auch gerne als PDF-Datei zu.

Tipp: Lassen Sie sich beim Erwerb einer Eigentumswohnung am Besten von einem Profi beraten.

Eine Entscheidung zum Kauf eines Mehrfamilienhauses als Geldanlage führt meist zu einer erheblichen Gesamtinvestition, die sehr schnell eine deutlich 6stellige Summe erreicht. Daraus ergibt sich zwangsläufig ein großes Risiko, welches jedoch mit erheblichen Chancen auf die bestmögliche Rendite verbunden ist.

Hervorzuheben ist zunächst, dass man beim Erwerb eines gesamten Objektes nicht auf andere Miteigentümer und deren Entscheidungsfindungen angewiesen ist, d. h. man kann und muss alle Entscheidung alleine treffen. Weiterhin ist man für die technische, organisatorische und kaufmännische Verwaltung selbst verantwortlich. Diese kann man jedoch sehr gut einer professionellen Hausverwaltung übertragen.

Da man für Reparaturen, Instandsetzungen und Zahlungsausfälle wirtschaftlich alleine aufkommen muss, ist es von sehr großer Bedeutung, vor dem Erwerb alle möglichen Risiken zuverlässig zu erkennen und einzuschätzen. Zu diesen Risiken gehören neben dem bautechnischen Unterhaltungszustand auch sonstige Rechte Dritter, behördliche Auflagen, die aktuelle Mieterstruktur und deren Zahlungsmoral.

Häufig lassen sich durch einen Laien derartige Probleme gar nicht oder nur sehr schwer erkennen. Der geübte Profi weiß, an welchen Stellen er genauer hinschauen muss und sieht alle notwendigen behördlichen Unterlagen ein. Auch auf den Nachweis der ordnungsgemäßen Zahlung der Mieten wird immer häufiger bestanden.

Tipp: Wer das größere Investitionsvolumen nicht scheut, sollte ein Mehrfamilienhaus erwerben und sich dabei von Immobilienprofis unterstützen lassen.

 

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