Die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland steigt. Die Chancen, in einer Zwangsversteigerung ein „Schnäppchen“ zu machen, sind nach unserer Einschätzung derzeit besonders gut, denn bei manchen Immobilien findet sich selbst beim dritten oder vierten Termin noch kein neuer Eigentümer. Doch wie erwirbt man in der Zwangsversteigerung eine Immobilie? Wie läuft das Verfahren ab und wie vermeidet man kostspielige Fehler? 

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man sich auf eine Zwangsversteigerung gut vorbereiten. Im ersten Schritt hilft es, wenn man bei zwei oder drei Terminen einfach nur zuschaut und beobachtet, wie es die Anderen machen. Dabei erhält man einen Überblick über das Verfahren und kann sehr schnell erkennen, welche Dinge für einen Erwerb in der Zwangsversteigerung von wesentlicher Bedeutung sind. Auch die Einschätzung, ob dieser Weg zum Immobilienerwerb aus emotionaler Sicht der richtige ist, kann in einem Termin leichter getroffen werden.

Im zweiten Schritt erfolgt die Suche nach dem geeigneten Objekt. Hierbei helfen die Tagespresse mit den Versteigerungsanzeigen, der Aushang des Versteigerungsgerichtes sowie diverse einschlägige Internetseiten weiter. Die häufig gegen Geld angebotenen Versteigerungskataloge halten wir für weniger hilfreich, da die darin enthaltenen Informationen kostenfrei an anderer Stelle zu erhalten sind.

Fortsetzung folgt.

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