Die Idee des Verkaufsschildes, insbesondere des Verkaufsgalgens, stammt aus Amerika. Es ist eine Möglichkeit für die offensive Vermarktung einer Immobilie. Es kam auch schon vor, dass ein Haus durch die Aufstellung eines Verkaufsgalgens an Interessenten verkauft wurde, die eigentlich gar nicht auf der Suche nach einem Haus waren, aber aufgrund des Verkaufsschildes mitbekommen haben, dass ihr Wunschhaus, an dem sie schon seit langem vorbei gingen, plötzlich zum Verkauf stand.
Das Verkaufshinweisschild ist neben den gängigen Immobilienbewerbungen als Anzeige in der Zeitung oder auf den Internetportalen eine nicht zu unterschätzende Werbemaßnahme. Das Schild sollte gut sichtbar an der Immobilie angebracht werden, dadurch wird es schneller gesehen, und die dadurch ausgelöste Mund-zu-Mund- Propaganda ist auch nicht zu unterschätzen. Eine gute Lesbarkeit des Verkaufsschildes ist daher ganz wichtig. Auf dem Schild sollte beispielsweise die Absicht stehen: „Zu verkaufen!“, außerdem die Telefonnummer, die Internetadresse und der Anbieter. Eventuell kann man auch den Email-Kontakt benennen. Auf keinen Fall sollte der Preis auf dem Verkaufsschild stehen. Details über das zu veräußernde Objekt gehören auch nicht auf das Schild, der Interessent erfährt diese dann aus dem Objektexposé, welches er vom Makler direkt bekommt.
Natürlich sollte man auch den Wunsch des Immobilienverkäufers respektieren, wenn er ohne Schild verkaufen möchte. Durch die vielfältigen Marketingmöglichkeiten findet ein seriöser Makler dann auch die ideale Marketingstrategie, wenn andere Anbieter bereits aufgeben müssen.

  pdf Downöoad dieses Tipps (1.19 MB)