Persönliche Bedürfnisse bestimmen den Immobilienkauf. Höhere Gestaltungsfreiheit hat man beim Bauen in Eigenregie. Beginnend mit der Grundstückswahl, Architektur, Raumaufteilung und Haustechnik bis zur Innenausstattung. Fertighaus-, Bauträger- oder Generalunternehmer-Modelle setzen der Gestaltungsfreiheit schon eher Grenzen, jedoch eine gewisse finanzielle Freiheit lässt auch hier genug Handlungsspielraum zur Durchsetzung eigener Wohnansprüche.

Wer dagegen eine gebrauchte Immobilie kauft, muss nehmen, was der Markt bietet. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn man hat die Chance, ein Schnäppchen zu erwerben. Außerdem kostet der Haustraum weniger Zeit als ein Neubau. Zu guter Letzt kann ein Altbau besonderen Charme haben – beispielweise bei einem historischem Fachwerkhaus oder einem 3-Seiten-Bauernhof. Besonders attraktiv kann auch eine geräumige, aufwendig sanierte Eigentumswohnung in einer alten Villa sein.

Finanziell stellt es sich in der Regel wie folgt dar: wenn man Wohnraum gegen Preis aufrechnet, dann ist der Kauf einer Eigentumswohnung die günstigste Lösung, gefolgt von Reihenhaus, Reihenendhaus und Doppelhaushälfte. Für ein freistehendes Einfamilienhaus muss man im Vergleich schon tiefer in die Tasche greifen. Doch das ist nur eine Faustregel. Nicht unerhebliche finanzielle Unterschiede ergeben sich, in dem man das Alter einer Immobilie betrachtet, dessen Pflegeaufwand, Renovierungszustand, Ausstattung und Lage.

Je nach persönlichem Geschmack und Anspruch an den Wohn- und Lebensraum, stellt sich die Frage nach dem passenden Eigenheim. Die einen bevorzugen den individuellen Neubau, andere legen wiederum Wert auf den Erwerb einer gebrauchten Immobilie. Nicht wenige Menschen träumen von einem Haus im Grünen oder würden den Kauf einer Eigentumswohnung in guter Lage vorziehen.

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