Der Traum von den eigenen vier Wänden und die finanziellen Möglichkeiten klaffen oft auseinander. Etwa die Hälfte der Interessenten bricht die Suche nach ihrer Traumimmobilie ab, weil die finanziellen Möglichkeiten nicht ausreichen. Nach einer langen und ernüchternden Phase, mit meist 20 Besichtigungen, verwirft ein großer Teil der Interessenten die Idee, eine Immobilie zu erwerben. Wenn bereits im Vorfeld Klarheit über die finanziellen Möglichkeiten erlangt worden wäre, hätte man sich allerdings die Zeit der Suche sparen können.
Auch die Nebenkosten, die zwischen 9 und 15 % des Kaufpreises liegen können, sollte man nicht außer Acht lassen. In der Regel enthalten die Nebenkosten: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchgebühren, Erschließungs- und Anschlussgebühren, Modernisierungs- und Umzugskosten.
Außerdem sind beim Kauf oder Bau weitere Rücklagen für unvorhersehbare Ausgaben anzuraten. Eine Liquiditätsreserve von einigen Tausend Euro sollten Sie bei selbst genutzten Immobilien in der Hinterhand haben (rund drei Nettomonatsgehälter), um unvorhergesehene Ausgaben (Nachzahlungen, Reparaturen) abzudecken.
Es ist daher klug, wenn man sich bereits vor der Suche nach seinem Traumhaus oder Eigentumswohnung mit dem Bankberater zusammensetzt. Denn stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre Traumimmobilie entdeckt und es gibt noch acht weitere Interessenten, dann ist die Chance das Objekt zu bekommen deutlich höher mit einer vorher geklärten Finanzierung.

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