Die derzeit historisch niedrigen Bauzinsen bieten allen Wohneigentümern in spe beste Finanzierungsbedingungen. Zunächst ist die Frage zu stellen, wieviel Geld man ausgeben kann und welcher Betrag von einer Bank finanziert wird. Hier unser 3-Punkte-Tipp für die Ermittlung des persönlichen, maximalen Kaufpreises für den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums:


Punkt 1. Machen Sie einen Kassensturz


Zunächst wäre eine genaue Gegenüberstellung aller Einnahmen und Ausgaben notwendig. Das Ergebnis gibt darüber Auskunft welche monatlichen Raten machbar sind. Bitte nicht zu knapp kalkulieren und auch die Lebenshaltungskosten nicht vergessen, denn das könnte im äußersten Fall dazu führen, dass man später die monatlichen Raten nicht bezahlen kann.


Punkt 2. Ermittlung des Eigenkapitals


Vor der Bewilligung eines Darlehens verlangen die Finanzierungsinstitute einen Eigenkapitalnachweis, meist 20 - 30% der Gesamtinvestition. Dafür kann man sowohl angespartes Geld als auch Bauspar- oder Versicherungsguthaben verwenden. Wichtig: eine Sicherheitsreserve sollte nicht angerührt werden! Je mehr Eigenkapital desto günstiger der Zinssatz für das Darlehen.


Punkt 3. Ermittlung der Finanzierbarkeit


Die maximale Finanzierbarkeit lässt sich mit folgender Formel ermitteln:

formel

Das Eigenkapital kann zum Ergebnis dazu gerechnet werden. Nicht vergessen, die Nebenkosten für den Hauskauf oder -bau müssen Sie vom errechneten Gesamtbetrag abziehen. Dieses Ergebnis zeigt Ihnen, was Sie für Ihre Immobilie ausgeben können.

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