Wir erleben es immer wieder: Die Eltern wünschen sich sehr häufig, dass die Kinder die Immobilie der Eltern im Alter übernehmen. Doch in vielen Fällen (nach einer aktuellen Studie 54 % der Bundesbürger) können sich die Kinder nicht vorstellen, in die Immobilie der Eltern einzuziehen.

Jeder zweite Bundesbürger verfügt im Alter über eigenen Wohnraum. Attraktiv ist dies für die Erben aber häufig nur, um das Haus oder die Wohnung zu verkaufen. Erben fühlen sich heute weniger an das ehemalige Zuhause gebunden. Oft auch deshalb, weil sie weit weg wohnen oder selbst Immobilieneigentum haben. Die emotionale Bindung der Eltern an das selbst abgezahlte Haus ist häufiger viel höher.

Es ist deshalb sehr wichtig, dass die Generationen rechtzeitig miteinander ins Gespräch kommen. Auch deshalb, damit Streit unter den Erben vermieden werden kann. Sehr häufig ergeben sich in diesem Gespräch ganz neue, interessante Perspektiven für beide Seiten. Nicht selten erleben wir in jüngster Vergangenheit, dass die Eltern ihre eigene Immobilie verkaufen und in die Nähe der weit entfernten Kinder ziehen. Zum einen, um den Kindern hilfreich zur Seite zu stehen, aber insbesondere deshalb, weil sich dadurch der Kontakt zu den Enkelkindern deutlich intensiviert.

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