Der von mir im letzten Immotipp beschriebene Bundestrend im Immobilienmarkt ist nur bedingt auf Gera übertragbar. Im Einzelnen stellen sich die Teilmärkte wie folgt dar:

Immobilientrend Gera allgemein:

Besonders stark nachgefragt werden eigengenutzte Objekte, wie Einfamilienhäuser, Doppelhäuser oder Reihenhäuser im unmittelbaren Stadtbereich. War in den vergangenen Jahren noch ein relativ ausgewogener Teilmarkt erkennbar, ist in einigen Regionen bereits ein Verkäufermarkt entstanden. In unmittelbarer Umgebung von Gera sind die Nachfragen zwischenzeitlich auf Angebotsniveau angekommen und damit ausgeglichene Marktverhältnisse entstanden. Auch Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen und Lagen, die in den letzten Jahren einen Dornröschenschlaf gehalten haben, erfahren deutlich mehr Aufmerksamkeit mit entsprechenden Verkaufsaktivitäten.

Baugrundstücke in Gera:

Das Angebot an Grundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser steht einer kontinuierlichen Nachfrage gegenüber. Die seit Jahren auffällige Verbindung von Grundstücken mit neu zu errichtenden Einfamilienhäusern (Bauträgerobjekte) ist weiterhin deutlich erkennbar. Immer wieder sind auch „bauträgerfreie“ Angebote zu finden, was jedoch noch immer eine Ausnahme darstellt. Die Preise schwanken von 50,-- €/m² in einfachen Lagen, über 85,-- €/m² in guten Gegenden bis hin zu 135,-- €/m² in den bevorzugtesten Quartieren, z. B. in der Gartenstadt in Debschwitz. Insgesamt ist von einem gesunden Gesamtmarkt zu sprechen.

Etwas anders sieht es bei Grundstücken für die Errichtung von Mehrfamilienhäusern aus. Es werden zwar Preise von 150,-- €/m² bis 300,-- €/m² genannt, Verkaufsvorgänge sind mir aber nur in den gefragten Wohnlagen in Untermhaus bekannt geworden.

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