Immer wieder kommt es vor, dass wir von Eigentümern angesprochen werden eine Immobilie zu verkaufen, die bereits versucht wurde, auf anderem Weg zu veräußern. Sehr häufig haben schon viele Besichtigungen stattgefunden, aber kein Interessent hat tatsächlich erworben. Woran liegt das?

Eine sehr interessante Studie, die Immobilienscout24 vor geraumer Zeit veröffentlichte, gibt darauf eine Antwort. Sie hat sich mit dem Zusammenhang zwischen Angebotspreis, Angebotsdauer und tatsächlich erzieltem Verkaufspreis beschäftigt und dabei Erkenntnisse bestätigt, die wir bei Gesprächen mit Eigentümern immer wieder vortragen.

Ein Objekt hat einen realistischen Marktwert, dies haben wir in vielen anderen Immotipps bereits mehrfach beschrieben. Die von vielen Eigentümern gewünschte Strategie, mit einem Preis in die Vermarktung zu gehen, der 120 % dieses Marktwertes entspricht („… runter gehen können wir immer noch …“) führt laut Studie zu einer Angebotsdauer von durchschnittlich 372 Tagen. Selbst bei einem Startpreis von 110 % des Wertes wird das Objekt immer noch 267 Tage angeboten. Dieser Wert reduziert sich bei einem Wert von 105 % auf 122 Tage und bei 95 % auf 16 Tage.

Wie sich die einzelnen Startpreise auf den tatsächlich erzielten Verkaufspreis auswirken, erfahren Sie im nächsten Immotipp. Sie werden überrascht sein.

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