Wir vermarkten derzeit 2 Einfamilienhäuser, die sich im Bereich der Schafwiesensiedlung befinden. Interessenten, die sich bei uns melden, fragen natürlich nach, ob und wie weit die Immobilien unter Wasser standen. Da beide Objekte leergezogen sind, hielten sich die Schäden deutlich in Grenzen, lediglich die Keller waren überflutet. Da wir ähnliches auch von anderen Häusern in diesem Stadtteil gehört haben, gehe ich derzeit nicht unbedingt davon aus, dass die Kaufpreise in diesem Bereich deutlich fallen werden.

Anders sieht das sicher in Heinrichsgrün aus. Hier waren neben den Kellern auch größtenteils die Erdgeschossbereiche betroffen. Da dies vielen Geraern bekannt ist, wird die Nachfrage nach Wohnimmobilien in diesem Bereich sicher deutlich nachlassen, was zu fallenden Kaufpreisen führen könnte. Doch muss das sein?

Derzeit gibt es Aktivitäten seitens der Stadt, den bisher nicht vollendeten Hochwasserschutz für diese Elsterseite zu vollenden. Bäume, die bisher einer Schutzwand im Wege standen, werden sicher bald gefällt und diese endlich möglich machen. Und mit einer wirksamen Schutzwand wird es sicherlich in Zukunft möglich sein, auch für Heinrichsgrün eine Elementarversicherung neu abzuschließen. Und wenn dies eintrifft, gibt es keinen Grund mehr, warum die Immobilienpreise in Heinrichsgrün fallen sollten.

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