Die Bilder des 03.06.2013 waren grauenvoll und werden uns allen lange in Erinnerung bleiben. Zwischenzeitlich ist wieder Normalität eingetreten, die Schreckensbilder sind an vielen Stellen schon nur noch zu erahnen. Doch welche Auswirkungen hat das Hochwasser auf den Immobilienmarkt in Gera?

Neben einigen Randlagen, wie Liebschwitz, Meilitz, Thieschitz, und weiteren hat das Hochwasser insbesondere Debschwitz, Untermhaus, Heinrichsgrün und Zwötzen betroffen und damit die beliebtesten Wohnlagen von Gera. Besonders schlimm und dramatisch war die Situation im Musikerviertel von Heinrichsgrün und in der Schafwiesensiedlung in Untermhaus. Beides sind begehrte Wohngegenden, in denen in der Vergangenheit bei Verkäufen Geraer Höchstpreise gezahlt wurden. Wird sich das jetzt ändern?

Bei Anfragen für Kaufobjekte, die wir derzeit erhalten, ist das Thema Hochwasser natürlich präsent. Jeder Interessent fragt, ob die von uns zum Verkauf angebotene Immobilie von der Katastrophe betroffen war. Anders im Bereich der Vermietung: Hier halten sich die Nachfragen derzeit in Grenzen. Aus dieser Feststellung lässt sich ableiten, dass Auswirkungen durch das Hochwasser vermutlich nur im Bereich der Kaufimmobilie zu erwarten sind. Die Furcht um das Eigentum scheint aus verständlichen Gründen bei eigenen Immobilien stärker ausgeprägt zu sein, als bei Mietobjekten.

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