Der Immobilienverkäufer möchte sein Objekt möglichst schnell, mit dem geringsten Aufwand, zum höchstmöglichen Preis verkaufen. Ist die schwierige Aufgabe der Findung des marktgerechten Höchstpreises erledigt, besteht im weiteren Verlauf des Verkaufs die Kunst darin, mit möglichst wenigen Besichtigungen das Haus oder die Wohnung zu veräußern.

Um dies zu erreichen, sind eine intensive Kundenselektion und/oder das Wissen um den richtigen Käufer erforderlich. Letzteres erlangt der Makler durch seine Arbeit im Immobilienmarkt. Er wird nur Interessenten zur Besichtigung einladen, die tatsächlich als Käufer in Frage kommen.

Ich habe meine Kollegen im Büro in den letzten Wochen mehrfach gefragt: „Wie viele Besichtigungen braucht ein guter Makler, um eine Immobilie zu verkaufen?“ Zwei. Bei der ersten Begehung lernt er das Objekt selbst kennen, beim zweiten Mal besichtigt er mit dem Käufer. Mir ist dieses Verfahren in diesem Jahr schon dreimal gelungen. In einem Fall sogar, obwohl ein anderer Kollege vorher eingeschaltet war und anschließend die Eigentümerin selbst längere Zeit versucht hatte, die Immobilie zu veräußern (siehe Immotipp 129). In vorgenanntem Fall lag der erzielte Kaufpreis sogar über allen bis dahin aufgerufenen Preisen.

Wann dürfen wir Ihre Immobilie mit wenigen Besichtigungen zum Höchstpreis verkaufen?

pdf Download dieses Tipps als pdf-Datei (165 KB)