Es passiert häufig und regelmäßig. Auf Immobilienangebote im Internet meldet sich ein Interessent aus dem Ausland, der schon in der Anfrage deutlich zum Ausdruck bringt, dass er das angebotene Objekt zum ausgewiesenen Preis kaufen will. Klingt im ersten Augenblick sehr interessant und verlockend. Dass sogenannte „Rip-Deals“ so Ihren Anfang nehmen, wissen private Verkäufer häufig nicht.

Der Interessent gibt sich als ausländischer Geschäftsmann oder Mittelsmann aus, der derzeit leider nicht nach Deutschland reisen kann. Deshalb soll das Geschäft im Ausland abgewickelt werden. Im Laufe der Gespräche stellt sich dann schnell heraus, dass der Kauf nur stattfinden kann, wenn vorher ausländisches Geld in Euro getauscht werde. Bei seinem ersten Auslandsaufenthalt macht das spätere Opfer zunächst mit einem solchen Tausch einen Gewinn, schöpft somit Vertrauen. Jetzt wird ein größerer Deal mit einer höheren Summe (häufig sechsstellig) angeboten und genau darum geht es den Betrügern.

Mit einem Koffer voller Geld reist der Verkäufer erneut ins Ausland, als Übergabeort wird häufig ein Luxushotel vereinbart. Dort erhält das Opfer im Austausch Facsimilie-Noten (Falschgeld) und die Betrüger verschwinden blitzschnell im Getümmel – die Rip-Deal-Falle hat zugeschlagen.

Tipp: Diesen und weitere Betrugsmaschen finden Sie übrigens auf der Internetseite www.schutz-vor-immobilienbetrug.de.

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