Bei der Veräußerung einer vermieteten Immobilie gilt der Leitsatz: „Kauf bricht Miete nicht“, d. h. der bestehende Mietvertrag bleibt auch bei einer Veräußerung unverändert gültig. Aus meiner Sicht sollte man den Mieter genau darauf hinweisen, um einen überstürzten Auszug des Nutzers aus der Immobilie und damit Mietausfälle zu verhindern.

Wenn wir eine vermietete Immobilie veräußern, vereinbaren wir in dem Mietergespräch auch die konkrete Vorgehensweise bezüglich durchzuführender Besichtigungen. Die Anzahl der Termine ist auf Mindestmaß zu reduzieren, um unangenehme Beeinträchtigungen für den Bewohner zu verhindern. Durch geschickte Nachfragen schaffen wir es immer wieder, mit wenigen Besuchen eine vermietete Immobilie zu veräußern. Steht der Käufer fest, wird der Mieter parallel über die Veräußerung und die damit verbundene Veränderung informiert. Bei einer geplanten Eigennutzung durch den Erwerber versuchen wir über einen vor dem Kaufvertragsabschluss geschlossenen Mietaufhebungsvertrag eine frühzeitige Regelung ohne Eigenbedarfskündigung herzustellen.

Auszug aus einer uns erteilten Referenz: „Herr Vierheilig hat mit seiner ruhigen Art und seinem diplomatischen Geschick uns immer wieder Mut zugesprochen. Ebenfalls hat er durch seine langjährige Erfahrung, den nicht auszugsbereiten Mieter, zum fristgerechten Termin zum Auszug gebracht und dadurch den Hausverkauf erst ermöglicht.“

Tipp: Ihnen ist das zu kompliziert? Ich helfe Ihnen gerne.

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