Eine gute Vorbereitung ist meist der Schlüssel zum Erfolg. Dies gilt natürlich auch für Objektbesichtigungen und bezieht sich im Wesentlichen auf das äußere Erscheinungsbild der Immobilie. Dies bedeutet für mich, dass eine Vielzahl von Kleinigkeiten womöglich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Der langfristigen Vorbereitung eines Verkaufs oder einer Vermietung kommt dabei eine nicht unerhebliche Rolle zu. Sie sollte genutzt werden, um kleinere Mängel zu beseitigen oder ein angenehmeres „Outfit“ herzustellen (z. B. durch Neuanstrich von Tapeten). Schließlich kauft das Auge ja mit. Sie beinhaltet jedoch ausdrücklich nicht, durch ungeeignete Maßnahmen gegebenenfalls vorhandene Bauschäden zu vertuschen.

Bei der kurzfristigen Vorbereitung unmittelbar vor dem Termin gilt unabhängig von der Objektart: Räumen Sie auf und lüften Sie die Immobilie vor der Besichtigung nochmals richtig durch. Bei Kaufobjekten, die häufig noch bewohnt sind, bieten sich weitere Möglichkeiten an, wie z. B. die Verbreitung von angenehmen Gerüchen (frisch gekochter Kaffee oder der Duft von selbst gebackenem Brot).

Tipp: Verzichten Sie während der Besichtigung auf zu ausführliche Beschreibungen der Räumlichkeiten und der von Ihnen gegebenenfalls selbst durchgeführten Maßnahmen. Meist hält die Verbreitung von „Heldentaten“ die Interessenten eher vom Kauf bzw. der Anmietung eines Objektes ab.

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