Mit dem Immotipp 33 hatte ich erstmalig über den Immobilienmarkt in Gera berichtet. Nach nunmehr fast 2 Jahren ist es an der Zeit, dieses Thema wieder einmal aufzugreifen und über die neuesten Entwicklungen zu berichten:

Bundesweiter Trend allgemein:

Grundsätzlich ist deutschlandweit seit der Finanzkrise und der noch anhaltenden Währungskrise eine deutlich steigende Nachfrage nach Immobilien festzustellen. Die Menschen misstrauen Geldwerten und investieren sehr stark in Sachwerte. Nachdem Gold und andere Edelmetalle immer neue Höchststände erreicht haben, verstärkte sich der Fokus gerade im letzten Jahr zunehmend auf „Betongold“ in Form von Immobilien.

Zwischenzeitlich sind viele Immobilienmakler, insbesondere in den westlichen Bundesländern, im Bereich der wohnwirtschaftlichen Immobilien nahezu ausverkauft. Immer wieder muss ich hören, dass es Kollegen häufig in diesem Segment nicht mehr gelingt, Objekte zu angemessenen Verkaufspreisen in Auftrag zu nehmen. Der Gesamtmarkt der wohnwirtschaftlichen Immobilien entwickelt sich derzeit immer mehr zu einem Verkäufermarkt, d. h. die Preise und Bedingungen werden immer häufiger durch den Verkäufer maßgeblich bestimmt. Steigende Preise für derartige Objekte sind die logische Konsequenz der Angebots- und Nachfragesituation.

Bei gewerblichen Immobilien ist die Situation generell sehr differenziert. Einzelne Objektarten, -lagen, -nutzungsarten und –zustände erfahren eine sehr unterschiedliche Nachfrage.

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