Mit großem Knall ging das Jahr 2011 zu Ende. Für mich ein guter Grund auf das Jahr 2011 aus immobilientechnischer Sicht zurück zu schauen.

Die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit und die Eurokrise haben in diesem Jahr zu einer deutlich spürbaren Belebung der Nachfrage nach Immobilien geführt. Die Menschen „flüchten“ aus den Geldwerten in Sachanlagen, deutlich vermehrt auch in das sogenannte „Betongold“. Aus meiner Sicht zu Recht.

Nach jahrelanger Stagnation der Nachfrage nach Eigentumswohnungen, wurden insbesondere 2011 in Gera immer wieder gute Kapitalanlagen in diesem Segment nachgefragt. Besonders beliebt waren Wohnungen, die von ihrer Größe und Lage auch für eine Eigennutzung geeignet waren, also Einheiten mit 3 Zimmern in guten Wohngegenden, wie Debschwitz oder Untermhaus. Durch die erhöhte Nachfrage konnte ich erstmals seit Jahren leicht steigende Preise für Eigentumswohnungen feststellen, das Preisniveau der Boomjahre ist jedoch noch sehr weit entfernt.

Derzeit meist nicht zu bedienen sind Suchende, die sich für ein gebrauchtes Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus im Stadtgebiet interessieren. Es fehlt an passendem Angebot im unteren und mittleren Preissegment. Neue Offerten zu angemessenem Preis sind häufig in kürzester Zeit verkauft. Höherwertige und damit preisintensivere Angebote scheitern häufig an den finanziellen Möglichkeiten der Interessenten.

Insgesamt ein gutes Immobilienjahr 2011.

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