Für die Einschätzung der Werthaltigkeit bzw. des realistischen Preises einer Eigentumswohnung werden nachfolgende Unterlagen benötigt:
1. Amtlicher Lageplan des Grundstücks (Flurkarte)
Die für jeden Immobilienverkauf notwendige Einsicht in die Katasterunterlagen ist auch bei Eigentumswohnungen unumgänglich. In der Praxis müssen wir sehr häufig feststellen, dass Gebäude nicht eingemessen sind und damit auf den Erwerber gegebenenfalls Vermessungskosten zukommen können. In einem Fall haben wir sogar feststellen müssen, dass die Zugänglichkeit zum Grundstück nur über eine Baulast, nicht aber über ein Wegerecht gesichert worden ist. Ein Rechtsstreit mit den damit verbundenen, erheblichen Kosten war in diesem Fall nahezu absehbar.
2. Vorhandene Zeichnungen des Objektes inklusive Grundrissen
Stimmen die vorgelegten Zeichnungen mit dem tatsächlichen Bestand überein? Liegen für alle vorgenommenen Veränderungen am Gebäude die von der zuständigen Bauaufsichtsbehörde notwendigen Genehmigungen vor? Sind die Umrisse der zu bewertenden Wohnungen identisch mit den Plänen? Wenn nur eine dieser Frage mit nein zu beantworten ist, sollte man vorsichtig sein und nachfragen.
3. Wohnflächenberechnung
Die angegebene Größe sollte anhand einer Wohnflächenberechnung nachvollziehbar, bzw. durch die vorgelegten Zeichnungen prüfbar sein. Der Kaufpreis wird aus der Wohnungsgröße berechnet, da kann schon ein Quadratmeter mehr oder weniger sehr schnell, sehr viel Geld ausmachen.

Für die Einschätzung der Werthaltigkeit bzw. des realistischen Preises einer Eigentumswohnung werden nachfolgende Unterlagen benötigt:


1. Amtlicher Lageplan des Grundstücks (Flurkarte)


Die für jeden Immobilienverkauf notwendige Einsicht in die Katasterunterlagen ist auch bei Eigentumswohnungen unumgänglich. In der Praxis müssen wir sehr häufig feststellen, dass Gebäude nicht eingemessen sind und damit auf den Erwerber gegebenenfalls Vermessungskosten zukommen können. In einem Fall haben wir sogar feststellen müssen, dass die Zugänglichkeit zum Grundstück nur über eine Baulast, nicht aber über ein Wegerecht gesichert worden ist. Ein Rechtsstreit mit den damit verbundenen, erheblichen Kosten war in diesem Fall nahezu absehbar.


2. Vorhandene Zeichnungen des Objektes inklusive Grundrissen


Stimmen die vorgelegten Zeichnungen mit dem tatsächlichen Bestand überein? Liegen für alle vorgenommenen Veränderungen am Gebäude die von der zuständigen Bauaufsichtsbehörde notwendigen Genehmigungen vor? Sind die Umrisse der zu bewertenden Wohnungen identisch mit den Plänen? Wenn nur eine dieser Frage mit nein zu beantworten ist, sollte man vorsichtig sein und nachfragen.


3. Wohnflächenberechnung


Die angegebene Größe sollte anhand einer Wohnflächenberechnung nachvollziehbar, bzw. durch die vorgelegten Zeichnungen prüfbar sein. Der Kaufpreis wird aus der Wohnungsgröße berechnet, da kann schon ein Quadratmeter mehr oder weniger sehr schnell, sehr viel Geld ausmachen.

pdf Download dieses Tipps als pdf-Datei (168 KB)