Eine sehr häufig unterschätzte Falle bei notariellen Kaufverträgen ist heute Thema unseres Immotipps:
8. Baulasten – Neben den im Grundbuch eingetragenen Rechten, kann die Immobilie über die Eintragung sogenannter Baulasten in der Nutzbarkeit eingeschränkt sein. Baulasten sind öffentlich rechtlicher Natur, werden für Genehmigungsverfahren der Bauaufsichtsbehörde benötigt und dort im sogenannten Baulastenverzeichnis geführt. Die mit Zustimmung des Grundstückseigentümers eintragbaren Beschränkungen können z. B. Grenzabstandsrechte, Zufahrtsrechte oder ähnliches sein.
In der Praxis habe ich bereits mehrere Fälle erlebt, in denen durch die Eintragung einer Baulast ein Objekt im Wert massiv beeinträchtigt wurde. Bei einer Immobilie wurde beispielsweise eine Stellplatzverpflichtung für ein in der Nähe befindliches Wohn- und Geschäftshaus eingetragen, die in der Praxis dazu führte, dass eine Bebauung des unbebauten Grundstücks nicht mehr genehmigungsfähig war. Wenn man dieses Grundstück erwirbt, ohne Prüfung der Baulasten, bekäme man nie die Erlaubnis zur Bebauung, ohne die Stellplätze des Wohn- und Geschäftshauses auf einem anderen Objekt nachzuweisen.
Wenn man jetzt noch erfährt, dass der Eigentümer dieser belasteten Immobilie die Eintragung in der Praxis nur dann gegen sich gelten lassen muss, wenn er sich auch dazu vertraglich verpflichtet hat, erkennt man sehr schnell welche Gefahren Baulasten darstellen können.

Eine sehr häufig unterschätzte Falle bei notariellen Kaufverträgen ist heute Thema unseres Immotipps:


8. Baulasten – Neben den im Grundbuch eingetragenen Rechten, kann die Immobilie über die Eintragung sogenannter Baulasten in der Nutzbarkeit eingeschränkt sein. Baulasten sind öffentlich rechtlicher Natur, werden für Genehmigungsverfahren der Bauaufsichtsbehörde benötigt und dort im sogenannten Baulastenverzeichnis geführt. Die mit Zustimmung des Grundstückseigentümers eintragbaren Beschränkungen können z. B. Grenzabstandsrechte, Zufahrtsrechte oder ähnliches sein.


In der Praxis habe ich bereits mehrere Fälle erlebt, in denen durch die Eintragung einer Baulast ein Objekt im Wert massiv beeinträchtigt wurde. Bei einer Immobilie wurde beispielsweise eine Stellplatzverpflichtung für ein in der Nähe befindliches Wohn- und Geschäftshaus eingetragen, die in der Praxis dazu führte, dass eine Bebauung des unbebauten Grundstücks nicht mehr genehmigungsfähig war. Wenn man dieses Grundstück erwirbt, ohne Prüfung der Baulasten, bekäme man nie die Erlaubnis zur Bebauung, ohne die Stellplätze des Wohn- und Geschäftshauses auf einem anderen Objekt nachzuweisen.


Wenn man jetzt noch erfährt, dass der Eigentümer dieser belasteten Immobilie die Eintragung in der Praxis nur dann gegen sich gelten lassen muss, wenn er sich auch dazu vertraglich verpflichtet hat, erkennt man sehr schnell welche Gefahren Baulasten darstellen können.

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