Ist der Kaufgegenstand ordnungsgemäß beschrieben und der Übergang ohne nicht gewünschte Rechte gesichert, sollte man unbedingt darauf achten, dass der Kaufpreis erst fällig wird, wenn gewisse Mindestsicherungen erfolgt sind. Diese sind:
5. Eintragung einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch – Achten Sie darauf, dass der Kaufpreis erst fällig wird, wenn im Grundbuch ein Vermerk eingetragen wird, der den zukünftigen Eigentumsübergang anzeigt. Ohne diese sogenannte Auflassungsvormerkung können Sie nicht sicher sein, dass Sie die Immobilie tatsächlich bekommen.
6. Vorkaufsrecht der Gemeinde – Gesetzlich steht der Gemeinde ein Vorkaufsrecht an der Immobilie zu, welches in der Praxis aber nur in Anspruch genommen werden kann, wenn öffentliche Belange, wie z. B. ein Straßenbau, dem Vollzug des Kaufvertrages entgegenstehen. Mir selbst ist nur ein einziger Fall bekannt, in dem dieses gesetzliche Vorkaufsrecht für eine Teilfläche in Anspruch genommen wurde. Trotzdem sollte auf die Erklärung der Gemeinde vor Kaufpreisfälligkeit nicht verzichtet werden.
7. Behördliche Genehmigungen – In einigen Fällen sind weitere Genehmigungen (z. B. in Sanierungsgebieten) erforderlich, die vor Fälligkeit der Zahlungen beim Notar vorliegen sollten.
Dass die im letzten Immotipp beschriebene Lastenfreistellung von eingetragenen, nicht zu übernehmenden Rechten eine Voraussetzung für die Kaufpreisfälligkeit werden sollte, ist selbstverständlich.

Ist der Kaufgegenstand ordnungsgemäß beschrieben und der Übergang ohne nicht gewünschte Rechte gesichert, sollte man unbedingt darauf achten, dass der Kaufpreis erst fällig wird, wenn gewisse Mindestsicherungen erfolgt sind. Diese sind:


5. Eintragung einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch – Achten Sie darauf, dass der Kaufpreis erst fällig wird, wenn im Grundbuch ein Vermerk eingetragen wird, der den zukünftigen Eigentumsübergang anzeigt. Ohne diese sogenannte Auflassungsvormerkung können Sie nicht sicher sein, dass Sie die Immobilie tatsächlich bekommen.


6. Vorkaufsrecht der Gemeinde – Gesetzlich steht der Gemeinde ein Vorkaufsrecht an der Immobilie zu, welches in der Praxis aber nur in Anspruch genommen werden kann, wenn öffentliche Belange, wie z. B. ein Straßenbau, dem Vollzug des Kaufvertrages entgegenstehen. Mir selbst ist nur ein einziger Fall bekannt, in dem dieses gesetzliche Vorkaufsrecht für eine Teilfläche in Anspruch genommen wurde. Trotzdem sollte auf die Erklärung der Gemeinde vor Kaufpreisfälligkeit nicht verzichtet werden.


7. Behördliche Genehmigungen – In einigen Fällen sind weitere Genehmigungen (z. B. in Sanierungsgebieten) erforderlich, die vor Fälligkeit der Zahlungen beim Notar vorliegen sollten.

Dass die im letzten Immotipp beschriebene Lastenfreistellung von eingetragenen, nicht zu übernehmenden Rechten eine Voraussetzung für die Kaufpreisfälligkeit werden sollte, ist selbstverständlich.

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