Nach der aus unserer Sicht größten Falle, dem Gewährleistungsausschluss, wollen wir uns mit drei weiteren wichtigen Punkten beschäftigen:
2. Vertragsgegenstand – Sie sollten unbedingt darauf achten, dass die Immobilie im Kaufvertrag ordnungsgemäß beschrieben ist, d. h. kaufen Sie auch tatsächlich das richtige Grundstück (Flurstück). Im Zweifel vergleichen Sie die Beschreibung im Entwurf mit der Ihnen vorliegenden Flurkarte. Nur so können kostspielige Fehler verhindert werden. Bezüglich eventuell mitverkaufter Einrichtungsgegenstände ist eine genaue Bezeichnung, die keine Missverständnisse zulässt, unbedingt erforderlich.
3. Lastenfreiheit – Schon vor Abschluss des Kaufvertrages sollte sichergestellt sein, dass die Immobilie aus dem Kaufpreis ohne nicht zu übernehmende Belastungen (siehe Punkt 4) verkauft werden kann. Sollten Grundschulden eingetragen sein, die die Höhe des Kaufpreises übersteigen, lassen Sie sich vom Verkäufer eine Bestätigung des Gläubigers vorlegen, dass dieser das Objekt aus der Schuld entlässt. Schon oft mussten Kaufverträge wegen fehlender Lastenfreistellung aufgehoben werden.
4. Bestehen bleibende Rechte – In vielen Fällen lässt es sich nicht vermeiden, dass der Käufer im Grundbuch eingetragene Rechte (z. B. Wegerechte, Sanierungsvermerke) mit übernehmen muss. Ist der Inhalt des Rechtes nicht eindeutig, sollte anhand der Grundakte im Grundbuchamt der genaue Umfang der Belastung festgestellt werden.

Nach der aus unserer Sicht größten Falle, dem Gewährleistungsausschluss, wollen wir uns mit drei weiteren wichtigen Punkten beschäftigen:


2. Vertragsgegenstand – Sie sollten unbedingt darauf achten, dass die Immobilie im Kaufvertrag ordnungsgemäß beschrieben ist, d. h. kaufen Sie auch tatsächlich das richtige Grundstück (Flurstück). Im Zweifel vergleichen Sie die Beschreibung im Entwurf mit der Ihnen vorliegenden Flurkarte. Nur so können kostspielige Fehler verhindert werden. Bezüglich eventuell mitverkaufter Einrichtungsgegenstände ist eine genaue Bezeichnung, die keine Missverständnisse zulässt, unbedingt erforderlich.


3. Lastenfreiheit – Schon vor Abschluss des Kaufvertrages sollte sichergestellt sein, dass die Immobilie aus dem Kaufpreis ohne nicht zu übernehmende Belastungen (siehe Punkt 4) verkauft werden kann. Sollten Grundschulden eingetragen sein, die die Höhe des Kaufpreises übersteigen, lassen Sie sich vom Verkäufer eine Bestätigung des Gläubigers vorlegen, dass dieser das Objekt aus der Schuld entlässt. Schon oft mussten Kaufverträge wegen fehlender Lastenfreistellung aufgehoben werden.


4. Bestehen bleibende Rechte – In vielen Fällen lässt es sich nicht vermeiden, dass der Käufer im Grundbuch eingetragene Rechte (z. B. Wegerechte, Sanierungsvermerke) mit übernehmen muss. Ist der Inhalt des Rechtes nicht eindeutig, sollte anhand der Grundakte im Grundbuchamt der genaue Umfang der Belastung festgestellt werden.

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