Beobachtungen und Gespräche mit Kollegen in den letzten Wochen geben uns leider den Anlass, in diesem Immotipp deutlich Stellung zu dieser Frage zu beziehen.

Zunächst möchten wir festhalten, dass die Maklertätigkeit eine Dienstleistung ist, die der Makler sehr häufig sowohl für den Eigentümer als auch für den Interessenten erbringt. Auf den ersten Blick erscheinen die Rechnungsbeträge bei Erfolg sehr hoch zu sein. Bedenkt man aber, dass ein guter Makler dafür auch einen sehr hohen Aufwand betreiben muss und auch nur bei Erfolg bezahlt wird, ist eine angemessene Vergütung unter Berücksichtigung der Anzahl der Geschäfte pro Jahr gerechtfertigt. Doch genau an dieser Stelle geht das Problem los, denn welcher Betrag ist angemessen?

Grundsätzlich ist die Höhe der Maklerprovision nur bei Wohnungsvermietungen und hier auch nur für Wohnungssuchende gesetzlich geregelt. In allen anderen Fällen sind die Vergütungen für Makler frei vereinbar und maximal durch Rechtssprechung reglementiert.

Bei den Vergütungen unterscheidet man zwischen der sogenannten Innen- und Außenprovision. Eine Innenprovision liegt vor, wenn der Eigentümer für die Vermittlungstätigkeit eine Rechnung erhält. Bei der Außenprovision trägt die Vermittlungskosten der Käufer oder Mieter.

Fortsetzung folgt

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