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Sind in einem Erbfall die Diskussionen über den weiteren Umgang mit einer Immobilie abgeschlossen und haben sich die Beteiligten auf eine gemeinsame Strategie geeinigt, wird im nächsten Schritt sehr häufig der realistische Wert des Objektes festzustellen sein. In der Praxis bieten sich zwei Möglichkeiten an: Die meist sehr preiswerte Einschätzung des Marktpreises durch einen ortsansässigen Immobilienmakler oder die deutlich teurere Erstellung eines Verkehrswertgutachtens, idealer Weise durch einen von der IHK bestellten und vereidigten Sachverständigen.

Schwieriger wird es, wenn die Erben sich nicht einigen können. Der Verkauf eines Erbanteils an einer Immobilie, getrennt von der restlichen Erbmasse bzw. den anderen Erben, ist nicht möglich. Es bleibt dann häufig nur der Weg der „Teilungsversteigerung“ am Amtsgericht. Finanzielle Verluste für die Beteiligten sind bei diesem Weg jedoch meist vorbestimmt.

Unser Tipp: Wenn Erbengemeinschaften um Immobilien streiten, erscheint zur Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden die Einschaltung eines neutralen Beraters äußerst wichtig. Rechtsanwälte sind dazu häufig weniger geeignet, da sie lediglich die Interessen einer Partei vertreten und somit nur bedingt vermittelnd auftreten können. Der seriöse Makler als Mediator ist meistens besser, da er nur im Erfolgsfall Geld verdient.

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