In der öffentlichen Presse ist sehr häufig von der „Generation der Erben“ die Rede. Wenn man zu den Personen dieses Kreises gehört, muss man jedoch nicht zwangsläufig glücklich sein. Die Praxis zeigt, dass Erbengemeinschaften, die aus unterschiedlichen Familienkreisen stammen, sehr häufig größere Schwierigkeiten bei der Auseinandersetzung der Erbmasse haben, insbesondere dann, wenn Immobilien dabei eine bedeutende Rolle spielen.

Sobald ein Erbe darauf aus ist, möglichst viel Bargeld aus der Erbmasse zu erhalten, wird die Frage nach dem Wert des Objektes gestellt. Will jetzt der weitere Erbe das Andenken an den Verstorbenen durch Erhalt der Immobilie erhalten, werden die Ansichten der Beteiligten sehr schnell weit auseinander gehen. Vom „Traumschloss“ auf der einen, bis zum „Abbruchhaus“ auf der anderen Seite. Ein Streit scheint vorprogrammiert.

Unser Tipp: Bevor die Erben über den Wert einer Immobilie diskutieren, sollten sie sich gegenüber den anderen Handelnden deutlich zu ihren eigenen Absichten positionieren. Anschließend sollte eine gemeinsame Strategie entwickelt werden, die eine reibungslose Abwicklung der Transaktion garantiert. Spielen Emotionen oder persönliche Befindlichkeiten eine zu große Rolle, sollten sie sich einen neutralen Berater suchen – wir helfen dabei gern auf erfolgsabhängiger Basis.

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