Die Angst vor der Geldentwertung wächst. Viele Bürger flüchten derzeit in Sachwerte – vor allem Immobilien –, um sich vor der Inflation zu schützen. Zu Recht?

Grundsätzlich gilt auch bei dieser Angelegenheit, dass die Medaille zwei Seiten hat. Sachwerte verlieren in inflationären Zeiten bekannter Weise nicht so stark an Wert wie Geldwerte. Andererseits werfen Sie häufig keine oder nur sehr geringe Einnahmen ab, Wertsteigerungen können diese fehlenden Erträge nur teilweise kompensieren. Langfristbetrachtungen der letzten Jahrzehnte belegen, dass Immobilien in wirtschaftlich stabilen Jahren meist an realem Wert verloren haben. Aber genau in dieser Aussage liegt meines Erachtens der Kern der Wahrheit.

Unabhängig von aktuellen Pressemitteilungen würde ich die aktuelle wirtschaftliche Lage als gut, nicht aber als stabil bezeichnen. Zu viele Unwägbarkeiten könnten sehr schnell zu einer erneuten Verschlechterung der Lage führen, „Währungskrieg“ und drohende Staatspleiten seien nur beispielhaft erwähnt. Sollte sich das Wirtschaftklima erneut eintrüben und sich die Lage destabilisieren, sind Immobilien als Sachwerte zwingend zu empfehlen/bevorzugen.

Unser Tipp: Unabhängig von der persönlichen Einschätzung der wirtschaftlichen Lage machen Immobilien zur Eigennutzung aus inflationärer Sicht und aus Gründen der Altersvorsorge großen Sinn. Hier ist die erste Priorität zu setzen, bevor man an Geldanlagen in Immobilien denkt.

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