Immer wieder werden wir gefragt: Was kann ein Vermieter gegen Mietnomaden und zur Verringerung von Schäden durch zahlungsunfähige Mieter tun? Mit unseren 10 Tipps für Vermieter wollen wir darauf Antwort geben.

1. Holen Sie sich Informationen über den Mieter ein

Vor Abschluss des Mietvertrages sollte man sich Informationen über den zukünftigen Mieter einholen. In Betracht kommen neben Auskünften aus der Schufa eine Selbstauskunft mit persönlichen Angaben des Mieters sowie eine Vorvermieterbescheinigung. Seriöse Verwalter haben verschiedene Kooperationspartner zur Auswahl, die Wirtschaftsauskünfte erteilen. Sie gehen mit diesen Auskünften verantwortungsvoll um und vermeiden Missbrauch bei der Einholung solcher Daten.

2. Legen Sie die Fälligkeit der ersten Miete vor die Übergabe der Wohnung

Wird vereinbart, dass die erste Miete vor der Übergabe fällig ist und zahlt der Mieter diese nicht, braucht der Vermieter die Wohnung nicht zu übergeben.

3. Mahnen Sie rechtzeitig ab

Bei ausbleibenden oder verspäteten Mietzahlungen sollte der Vermieter den Mieter nicht nur mahnen sondern auch zeitnah abmahnen. Bereits bei der ersten verspäteten Zahlung kann eine Kündigung für den Fall angedroht werden, dass der Mieter künftig nicht pünktlich zahlt. Eine im Wiederholungsfall ausgesprochene Kündigung wird auch durch vollständige Nachzahlung der Mietrückstände nicht unwirksam.

Fortsetzung folgt

pdf Download dieses Tipps als pdf-Datei (168 KB)