Wir erleben es täglich: Hinter jeder Zwangsversteigerung einer Immobilie steht meist ein persönliches oder finanzielles Schicksal.

Doch anstatt schnell und offen den Kontakt zu den Gläubigern zu suchen, wird versucht auf Zeit zu spielen und die Probleme zu verschweigen. Werden dann die Kreditraten nicht bezahlt, erfolgt die Kreditkündigung und die Kreditinstitute leiten sehr schnell die Zwangsversteigerung der Immobilie ein. Die erste Chance mit einer Stundungs- oder Tilgungsvereinbarung geholfen zu bekommen, ist dann aber schon vertan.

Kommen wir mit einem Schuldner in Kontakt, der von Zwangsversteigerung bedroht ist, versuchen wir zunächst, eine Lösung innerhalb seines Umfeldes zu finden. Als Wege kommen ein Verkauf der Immobilie innerhalb dieses Kreises oder eine Umschuldung des Eigentümers über unseren Finanzierer in Frage.

Ist eine Lösung in dieser Form nicht möglich, sollte die Immobilie freiwillig verkauft werden, da die dabei erzielbaren Preise deutlich höher sind als in Zwangsversteigerungen. Zudem wird dieser Weg bei den Banken sehr gern gesehen und führt in der Folge zu einer Verhandlungsbereitschaft bezüglich der Restverbindlichkeit.

Tipp: Wer bei finanziellen Problemen frühzeitig mit seinen Gläubigern Kontakt und die kooperative Zusammenarbeit sucht, wird in den meisten Fällen eine Zwangsversteigerung und zurückbleibende Schuldenberge vermeiden können.

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