Nachdem in den vergangenen Jahren die Preise für Immobilien in Gera stagnierend bzw. rückläufig waren, ist heute in einigen Teilbereichen eine deutliche Erholung der Nachfrage und der Preise feststellbar.

Am deutlichsten zu spüren ist das im Bereich der selbst genutzten Immobilien. Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhäuser innerhalb der Stadtgrenzen werden nur sehr begrenzt oder deutlich überteuert angeboten. Preiswerte Objekte mit guter Infrastruktur finden sehr zügig einen Käufer. Außerhalb der Stadtgrenzen ist eine Nachfrage nur noch sehr bedingt feststellbar.

Ähnlich ist die Situation bei Eigentumswohnungen. Während hochwertige, zur Eigennutzung geeignete Einheiten in Gera in Stadtlage kaum zu finden sind und damit gute Kaufpreise erzielen, werden Wohnungen von reinen Kapitalanlegern nur für niedrigere Beträge nachgefragt.

Der Markt für Mietwohnungen ist in den begehrten Wohnlagen von Debschwitz (Westseite) und Untermhaus von steigenden Preisen geprägt. In anderen Lagen werden nur leichtere Erhöhungen angezeigt, bei abnehmenden Leerständen. Besonders gefragt sind derzeit Neubauvorhaben in innenstadtnahen Lagen, bei denen Spitzenmietpreise von über 6,50 €/m² aufgerufen werden.

Im Bereich der Renditeobjekte ist nach stärkerer Nachfrage in 2007 eine unveränderte Situation zu beobachten.

Insgesamt ist durch die derzeitig herrschenden Unsicherheiten im Finanzbereich eine stärkere Nachfrage nach Immobilien-Sachwerten festzustellen.

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